AG FakS Bayern

Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Fachakademien für Sozialpädagogik

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Letzte Besprechung des amtierenden Vorstandes

Vorstandssitzung_AG_02_2017_01

Das Foto zeigt von links:

Herr Schäfer (kniend), Frau Dr. Christeiner, Herr Merget, Frau Hefer, Frau Dr. Spindler, Herr Zenk, Frau Schuhmann-Breu, Herr Reichel,

 

Am 14.2. 2017 fand die voraussichtliche letzte Besprechung des amtierenden Vorstands der AGFakS mit Frau MRin Hefer und Herrn Reichel  im Kultusministerium statt. Der Vorstand hat sich zu diesem Anlass für die vergangenen Jahre für die gewinnbringende und konstruktive Zusammenarbeit in guter Atmosphäre bedankt. Die Hauptthemen der letzten Jahre waren der Fachkräftebedarf, der dadurch veranlasste Ausbau der Ausbildungskapazität  und die Überlegungen wie weitere Zielgruppen für die Ausbildung gewonnen werden können. Mit den erreichten Ergebnissen, die besonders deutlich in einer Steigerung von 38 auf mittlerweile 62 Fachakademien und vor allem dem seit diesem Schuljahr vielversprechend laufenden Schulversuch OPTIPRAX zu sehen sind, konnten alle Beteiligten eine erfreuliche und zukunftsweisende Bilanz ziehen. Ein besonderer Dank wurde an Herrn Reichel gerichtet, dessen fünfjährige Amtszeit im KM mit diesem Schuljahr zu Ende geht.  Frau Hefer nutze die Gelegenheit, um sich für die gute und immer vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand zu bedanken auch wenn mitunter Themen kontrovers  zu besprechen waren. Dem in den Ruhestand ausscheidenden Vorsitzenden Gerhard Merget dankte sie besonders für die langjährige angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit und sein großes Engagement für die Erzieherausbildung.


 

Modell-Schulversuch in der Ausbildung zu staatlich anerkannten Erzieher/-innen

motiviertes team klatscht die hände zusammen

Quelle: Fotolia.de

Der Bayerische Landtag hat in seinem Beschluss vom 15.10. 2104 die Staatsregierung aufgefordert, neue Modelle in der Erzieherausbildung zu erproben.

In diesem Studienjahr werden erstmals drei Varianten der Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen erprobt. Die „Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen“ sollen laut Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst die bestehenden Varianten der Erzieherausbildung nicht ersetzen, sondern sie erweitern und neue Zielgruppen erschließen.

Allen drei Varianten ist gemeinsam, dass die Ausbildung sowohl in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern, als auch in theoretischen und fachpraktischen Unterrichtseinheiten an den Fachakademien stattfindet. In der zeitnahen Vernetzung der Lernorte Fachakademie und sozialpädagogische Praxisstelle können die notwendigen Handlungskompetenzen erworben werden. Die Studierenden in der „Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen“ schließen einen Ausbildungsvertrag mit der sozialpädagogischen Praxisstelle ab und müssen an der Fachakademie zugelassen werden. Die Voraussetzungen sind abhängig von der Variante, die in der jeweiligen Fachakademie angeboten wird.

Bisher beteiligen sich 15 Fachakademien in Bayern an diesem Modellversuch. Für die Variante 1 entschieden sich drei Fachakademien, für Variante 2 zwölf und für die Variante 3 zwei Fachakademien. Zwei Fachakademien erproben mehrere Varianten.


Die Bundesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Fachschulen und Fachakademien setzt sich für bessere Rahmenbedingungen in einer kompetenzorientierte Ausbildung von angehenden Erzieherinnen und Erzieher ein. Download  Frankfurter Appell